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Mein liebster Sänger hat letztes Woende den Weg nach Ostfriesland gefunden. Und hat trotz sommergrippe einiges ins Mikro gerotzt. Hier das erste Gebastele daraus:
Das Ende ist zu lang, is klar, alled andere was stört: Sacht es ruhig.
schön melancholisch. schön massive attack-style ![]()
dennoch:
wenn es an der Sommergrippe lag, dass der Sänger näselt, dann solltet Ihr das auf jeden Fall noch einmal einsingen. Stimme wirkt zudem sehr überkomprimiert - hört sich an, als würde er lispeln.
Soundtechnisch: Bass erdrückt sehr viel, könnte eine kleine Spur zurück gefahren werden.
Klangbild stellt sich wie folgt dar: zwischen 16Hz und 1Khz spielt sich das Lied ab (davon aber kaum Stimmenanteil), darüber kommt lange Zeit so gut wie nichts, bis plötzlich das HiHat im 16Khz-Bereich voll ausschlägt.... im mittleren bis oberen Bereich fehlt es also und im weit oberen Bereich ist wieder zu viel. Wenn Du das Tal noch ausfüllen würdest, dann würde sich alles brillanter und voluminöser anhören. Gerade, weil es die Stimme ist, die sehr unterdrückt wird - die hat nämlich kaum Ausschlag und sollte bei einem Gesangstrack doch dominant sein. Hier vielleicht noch mal zwischen 500Hz und 1khz ansetzen. Heb z.B. auch die Reggae-Gitarre (um die 2:00) an. Die hat sich ja ganz versteckt. Kleiner Tip: nimm mal die HiHat ganz weg, dann fällt das Gefälle erst recht auf.
Bei dem Versuch es bei mir anzugleichen, ist mir zudem aufgefallen, dass auf der Stimme sehr viele zu hohe Frequenzen drauf liegen, weshalb man z.B. die 16khz nicht einfach komplett absenken kann... Dahingehend vielleicht auch noch mal checken... Wenn Du willst, dann schicke ich Dir gerne meinen (Spontan-)Vorschlag (HiHat und andere Kompression der Stimme konnte ich leider nicht absenken und berücksichtigen)...
tata