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Term, oder auch Joscha Rieber, produziert, inspiriert von Künstlern wie The Prodigy, Chemical Brothers und Photek, seit einigen Jahren elektronische Musik. Dabei arbeitet er oft mit anderen Produzenten zusammen. Sein Spektrum reicht von Electronica über Drum n Bass bis hin zu Chillout, Techno und Breakbeat. Er legt sich nicht auf eine Musikrichtung fest, sondern haut raus worauf er Bock hat. Hier gehts zum Profil.

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Was ist der Unterschied zwischen Peak und RMS?

Zwei Größen, denen man immer wieder begegnet!

Der RMS-Level ist der durchschnittspegel. RMS ist die abkürzung für "Root Mean Square", einem mathematischen verfahren, mit welchem der durchschnittspegel berechnet wird. (wie das vonstatten geht, geht hier echt zu weit, und muss man wirklich nicht unbedingt wissen) der RMS-Level entspricht ungefair dem menschlichen lautstärkeempfinden. anders ist es beim Peak-Level, des spitzenpegels. spitzen bedeutet, die tatsächlich maximalen amplituden im kabel/in der digitalen welt. besonders kurze spitzen werden vom gehör nicht richtig wahrgenommen, und so auch nicht laut empfunden. ein RMS-Level-anzeiger wird (weil er ja nur den durchschnitt eines kleinen zeitbereiches anzeigt) also bei spitzen auch nur wenig pegel anzeigen, obwohl eigentlich physikalisch ein hoher spitzenwert durch die elektronik/digitale welt knallt.

ein kompressor reagiert ja auf das einggangssignal, sprich er macht sich ein bild darüber wie der lautstärkeverlauf des signals ist, daß er dann verändern will. das kann er einmal mit dem zeitlich sehr exakten peak-level machen, dann reagiert der kompressor sofort auf jede kleine spitze, oder mit dem rms-pegel, bei dem der kompressor etwas träger auf schnelle spitzen reagiert, bei weniger transientenreichen material dann aber normal arbeitet.

den unterschied kann man eigentlich auch sehr deutlich hören. am kompressor den threshold-wert ruhig drastisch einstellen, ebenso die ratio, damit man den effekt besser hört. attack auf 0, damit man eben hört, wo der unterschied zwischen rms und peak ist. release lieber etwas länger einstellen, sonst pumpt es und man konzentriert sich nicht mehr so auf die attacks.

nochwas: wenn man einen kompressor im RMS-betrieb benutzt, dann knallen zwangsweise meist die attack-spitzen durch, bevor der kompressor zurückregelt (eben durch die absichtliche trägheit). hinter den compressor kann man dann einen limiter schalten, der die attacks dann sachte wegnimmt, ansonsten gibts meist fettes clipping-desaster.

der rms-modus beim compressor klingt meist natürlicher, weniger mechanisch, weniger störender als der peak-modus. das sollte man aber selbst überprüfen.

Erklärung von Barth aus dem Forum

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