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Vom Sonar-Start bis zum ersten Drumloop

Kurz, schnell und praktisch soll hier beschrieben, gezeigt und angewiesen werden wie man mit Sonar einen Loop erstellt. Zu aller erst sollte sich jeder von Euch überlegen, "welche Soundkarte habe ich?". Ist sie "ASIO" fähig? und wie heißt sie? ASIO fähig sollte sie sein, denn sonst ist das arbeiten mit Sonar gänzlich unmöglich. (Man hört nicht das was man sieht).

In diesem Fall ist es eine M-Audio Fast-Track USB Device Soundkarte, die keinen Midi-Eingang besitzt. Dieses Tutorial ist nicht so geschrieben das Ihr am Ende einen perfekt gemasterten Track herausbekommt, sondern es soll vielmehr die Arbeitsbasis von Sonar vermitteln. d.h. ich werde es unterlassen jeden einzelnen Schritt detailiert zu umschreiben.

Die Konfiguration meiner Soundkarte könnt Ihr vorerst mal abschauen, wenn Komplikationen auftreten, müssen diese einzeln geklärt werden. Die Audio Konfiguration findet ihr im Titlemenü > Optionen > Audio

Projekt erstellen

Beim erstellen einer neuen Datei/Projektes lässt sich mit der vorgefertigten „normal“ Vorlage gut einsteigen. Sie beinhaltet 2 Audio Spuren und 2 Midi Spuren. Audio und Midi werde ich nicht abhandeln. Sondern bitte darum das diejenigen die es nicht wissen, selbst danach forschen bevor ihr dieses Tutorial benutzt.

Buttonbar/leiste anpassen

Manchen hilft es die Flut an Funktionen zu tilgen, manchen nicht. Jeder kann hier individuell entscheiden was er nun mitnehmen möchte und was nicht.

  • Trackübersicht
  • Pianoroll-ansicht
  • Mixer aufrufen
  • Synth,DX/VST Rack (hinzufügen)
  • Wenn euch die kleinen farbigen Peak Anzeigen nerven:

Wichtig für unsere ersten Schritte sind:

Wie du sicherlich bemerkt hast gibt es hier zig verschiedene Buttons von denen man nicht so genau erahnen kann was sie eigentlich bedeuten. Wenn du mit der Maus hinüber fährst bekommst du zumindest eine kleine Erklährung mit der du in der Hilfe weiterforschen kannst.

  • Raster anpassen/einrichten Damit wir exakt und genau arbeiten können müssen wir erstmal das Raster aktivieren. Wir möchten das die Clips(Audio) sich auf 16 Schritte pro Takt verteilen können.
  • Oben rechts am Ende der Zeitleiste, befindet sich dieser kleiner Button. Mit ihm kannst du das Raster ein und ausblenden.

Zum Produzieren gehört auch immer ein wenig Krimskrams dazu um uns diverse Vorgänge zu erleichtern. Als nächstes wollen wir Audioclips importieren. Um uns diesen Vorgang zu erleichtern, gibt es verschiedene Möglichkeiten Sampel/Audioclip-Massen zu verwalten. Ich Verwende in diesem Beispiel den kleinen FW2 FW2 - Download

Audiofachberiffe findet Ihr alle aufgelistet im Glossar

Audioclip importieren/einfügen

Als aller erstes aktiviere den Loop um einen Takt zu bearbeiten. Dies ist wichtig um einen flüssigen Arbeitsprozess zu erreichen.

Als nächstes für diejenigen die noch nie in ihrem Leben Drums gebaut haben: - Holt euch von jedem einen Sound der euch gefällt.

Hi Hat   . x . x x . . x
Snare    . . o . . . o . 
Bassd.   o . . . . o . . 

Diese Anweisung hat 8 Schritte pro Takt. Wir haben unser Raster etwa doppelt so fein eingestellt (16), wer sich ganz schwer tut kann es auf 8 Schritte pro Takt reduzieren, dann sollte es kaum verfehlbar sein dieses Schema nachzubauen. (TIPP: wenn du den Loop aktivierst musst du die beiden gelben Marker auseinander ziehen)

Audioclip bearbeiten/positionieren

Versuche das Schema von Seite 4 umzusetzen. Fade in/out - Lauter Leiser sollten dir schon hier zum gestalten der Sounds geläufig sein:

Fade In / Out

Wenn man einen Clip makiert und eine der Ecken anpeilt, erscheint ein kleines Dreieck. Damit kann man einen Fadeout/in gestalten über den Clip legt sich dann eine solche gebogene Linie über den Clip

Tastenkürzel und deren Bedeutung

Wenn Ihr wissen wollt was die Buttons bedeuten findet ihr Hilfe unter F1 oder im Titelmenü. Shortcuts sind extra aufgeführt.

Der Loopmanager (Stretchen, Pitchen usw.)

Mit einem Doppelclick auf einen Clip, ereichst du den Loopmanager. Mit ihm kann du dich detailiert um ein Sample kümmern, um es später als Loop zu verwenden. Pitchen gehört hier zu eine der wichtigsten Funktionen. Z.B die Tonhöhe der einzelnen Drumelemente so angleichen das sie zum Rest passen.

Timestretching (Audioclip in die Länge ziehen) [alt+EINGABE]

Hüllkurve einfügen (Gain,Pan od. ähnl.)

Wichtiges Stilmittel so mancher Produktion ist das plazieren verschiedener Geräusche/Sounds von Links und Rechts [Pan(orama)]. Oder die Lautstärke individuell zu verändern. Um den Gain gearbeiten zu können sollte man den entsprechenden Button aktiv halten.

Drumloop zusammenfassen (auf einen BUS leiten)

Synth´s/VST/DX einfügen

Pianoroll verwenden (Komposition)

Also das wars erstmal fürs einsteigen, es folgen weitere Einführung in verschiedene Arbeitstechniken.

Text von Marie Schweiz - 2006

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